Emma Waltraud Howes

In ihren prozessorientierten Forschungsprojekten behandelt Emma Waltraud Howes Fragen der Sicherheit, Sichtbarkeit und Grenzüberschreitung. Sie arbeitet mit den Medien Skulptur, Zeichnung und Video und kombiniert sie in ihren Live Performances und interdisziplinären Installationen. Ihre Werke sind maßgeblich beeinflusst durch ihren ehemaligen Beruf als Tänzerin. Ihre Projekte sind choreographierte multiple Rekonfigurationen des Körpers, geleitet von Beobachtungen von Gestik und der Geschichte ihrer Entstehung.

Emma Waltraud Howes absolvierte ein BFA-Studium am Emily Carr Institue of Art and Design, Vancouver BC, sowie einen MFA Studiengang an der Concordia University, Montreal, QC. Sie hatte ein Forschungsstipendium an der Bauhaus Universität in Weimar, eine Residency des Québec Arts Council im Künstlerhaus Bethanien, Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. In ihrem Werk sind es "Wesen", hervorgehobene Subjekte, die dazu dienen, in Dysfunktionen einen Sinn zu sehen. Der Rahmen für diese Elemente ist ein Ausgleich des Körper-Geist Dualismus, ein optimistischer Vorschlag für eine schrittweise Annäherung. Emma W. Howes stellt international aus, Einzelausstellungen: Dare-Dare, 3e imperial (Québec), Gruppenausstellungen: The Nunnery (London), Joyce Soho (NYC), Goldrausch Künstlerinnenprojekt Art IT (Berlin).

Ausstellungen unter Anderen: „New-Remembering“, C3 Contemporary Art Space, Abbotsford (2016); „How Far is Here“, MAGO, Eidsvoll (2015); „Ankyloglossia (n- tongue-tie)”, Künstlerhaus Bethanien, Berlin (2014); “Performance Proletarians”, Magasin-Centre National d’Art Contemporain de Grenoble, Frankreich (2014); “Link & Pin: Participation”, Hub 14, Toronto (2013) und “Choreographing Digital Embodiment”, Architectural Association, London (2013).